Darum geht es im Stück :
Friseurmeisterin Moni hat sich mit ihrem Salon „HaarMoni“ einen Lebenstraum erfüllt. Seit ihr bestes Pferd im Stall, Silvio, nach Indien ausgewandert ist, rotiert sie wie ein Duracell-Häschen auf Speed. Endlich hat sie bei all der Arbeit, naja, nennen wir es „Unterstützung“ in ihrer neuen Kollegin Chantal gefunden. Ihr Mann Thorsten „unterstützt“ sie ebenfalls, wo er nur kann- denkt er zumindest. So übernimmt er ganz selbstbewusst und im Genuss von Monis Vertrauen den essentiellen Posten der Steuererklärung.
Ein Fehler, wie sich eines Morgens herausstellt; mehr oder weniger zufällig kündigt sich eine Betriebsprüfung für den gleichen Tag an. Der Steuerprüfer ist niemand geringeres als Monis Ex-Freund (oder: Der Steuerprüfer ist zu allem Überfluss auch noch ein alter Bekannter von Moni und Thorsten). Ausgerechnet heute platzt Monis Terminbuch aus allen Nähten: Brautstyling, ein Taylor Swift-Fangirl, ihre zwei treuen Stammkundinnen, unangekündigter Freundinnenbesuch mit überraschender Wendung und wie sich herausstellen wird, ein wandelbarer Thorsten, dessen selbstbewusstes Großspur-Image allmählich sichtbarer Nervosität und einem Notlügengerüst weicht.
Sich zunächst noch in Sicherheit wiegend, versteht Moni so langsam die Welt nicht mehr. Wieso müssen plötzlich eine Dartscheibe, Luxuscampingmöbel und das gute Kaffee-Service von zu Hause in den Salon? Weshalb versucht Thorsten den Steuerprüfer von Silvios Anwesenheit zu überzeugen? Wie werden die Kundinnen auf ihre Umstylings reagieren (oder: wie wird die Braut aus Düsseldorf auf ihren Hochzeitslook à la Thorsten reagieren)? Kann Monis Salon dieser Prüfung standhalten?
